Wir leben in einer Amazon-Welt und gerade Digital Marketer können ein Lied davon singen. Der E-Commerce-Riese mit Sitz in Seattle definiert den Einzelhandel neu und zementierte diese Positionierung vor fünf Jahren durch Einführung eines eigenen Shopping-Tages: den Amazon Prime Day

Was einst als Tag mit exklusiven Rabatten für Amazon Prime-Mitglieder begann, hat sich zu einem kulturellen Phänomen entwickelt: sechs von zehn US-amerikanischen Konsumenten kennen heute den Prime Day. Tatsächlich steht dieser Tag in der Popularität mittlerweile an dritter Stelle nach Black Friday und Cyber Monday.

Präsenz und gute Planung sind Trumpf – der Prime Day 2019 findet am 15. Und 16. Juli statt. Händler und Marken, die nicht in den Hype einsteigen, werden dies vermutlich bereuen. Amazon mag ein Gigant sein, doch das Unternehmen ist nicht der einzige Player.

Wettbewerber wie eBay, Walmart und Best Buy locken mit eigenen Deals und Rabattaktionen. Target, einer der Einzelhandelsriesen in den USA, erzielte beispielsweise am Prime Day 2018 einen Anstieg der Konversionen um 129 Prozent.

Darüber hinaus ließ der Service von Amazon im letzten Jahr deutlich nach, was dazu führte, dass 15,9 Prozent der Nutzer ihren Warenkorb verließen, während die Nachfrage bei den Wettbewerbern in die Höhe schoss. Davon können Sie profitieren! Hier sind sechs Strategien von Selligent Marketing Cloud, wie Sie mit relevantem Omnichannel Marketing den “Black Friday im Sommer” zu Ihrem Tag machen.

1. Starten Sie den Schulbeginn mit einem Paukenschlag!

Amazon hat im Alleingang „Shopping zum Schulbeginn“ zum Thema gemacht. Mehr als 33 Prozent “Back-To-School-Shopper” halten bereits am Prime Day nach Angeboten Ausschau – so beginnt die Schulsaison einen ganzen Monat früher als üblich.

2. Werden Sie persönlich

Maximieren Sie Ihr Prime Day Marketing indem Sie ihre Kampagnen persönlich relevant gestalten. Amazon erzielt mehr als 35 Prozent des Gesamtumsatzes mit personalisierten Einkaufsempfehlungen, unterstützt durch Predictive Analytics (McKinsey). Mit Tools wie der Selligent Marketing Cloud Plattform und der nativ integrierten Künstlichen Intelligenz, Offer AI, kann heute jeder Einzelhändler von KI profitieren.

Lesen Sie hier, wie Selligent Kunde Camper Schwung in seine jährliche Schlussverkaufskampagne brachte – durch Ansprache hoch engagierter Kunden mit spezifischen Nachrichten stieg die “Conversion-To-Sale-Rate” um 36,4 Prozent!

3. Optimieren Sie Mobile

Einkäufe am Prime Day werden zunehmend von unterwegs getätigt. Als 52 Prozent der Shopper am Prime Day 2018 mit technischen Problemen zu kämpfen hatten, wechselten viele Konsumenten auf der Suche nach Sonderangeboten auf die Websites von Wettbewerbern. Genau deshalb ist die Optimierung Ihrer Kampagne für Mobilgeräte nicht mehr optional, sondern ein absolutes Muss.

Achten Sie daher darauf, dass Sie Websites und E-Mails entsprechend personalisieren und gleichzeitig Echtzeitautomatisierung nutzen, um über SMS- und Push-Nachrichten Aufmerksamkeit zu wecken (hier unsere Einführung, wie Sie das Spiel um Push gewinnen). Mit unserer Cloud Marketing Lösung gelingt das spielerisch.

4. Unterstützen Sie Ihre Rabattaktionen durch SEO und Hashtags

Bessere Rabatte als Amazon zu bieten, ist alleine noch keine Garantie für Erfolg – obwohl Shopper Sonderaktionen lieben und 77 Prozent der Back-To-School-Shopper aktiv nach Ermäßigungen und Rabattcoupons suchen (TopCashback). Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kampagne gefunden wird und bewerben Sie diese über Display Advertising, Suche und E-Mails. Nutzen Sie ebenfalls die Echtzeitwirkung von Social Messaging, um Nutzer mit hoher Kaufabsicht zu begeistern.

Unterstützen Sie Ihre Reichweite durch Suchmaschinenoptimierung mit plakativen Begriffen wie z.B. “Prime Day Special”, “Prime Day 2019” und “Prime Day Promo”. Springen Sie außerdem auf den “Back-To-School-Zug” auf, in Kombination mit “Deals”, “Sales”, “Promo”, “2019”, “School Shopping” und “Schulbeginn”.

Brauchen Sie trendige Hashtags? Wie wäre es mit #amazonprime, #primeday2019, #amazonprimeday, #primedaydeals und #teachersloveamazon.

5. Bauen Sie Ihr eigenes Datenfundament

Amazon ist heute für überwältigende 56 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer in den USA, Großbritannien, Deutschland und Frankreich der Startpunkt ihrer Onlineshopping-Erfahrung. Entscheidende Ströme von Kauf- und Suchdaten fließen damit direkt in den Amazon-Datenfluss und bleiben hinter den Mauern des Unternehmens verborgen (lesen Sie dazu auch unbedingt unseren Blog über den Aufbau von Kundenbeziehungen im Zeitalter von Amazon). Marken und Einzelhändler müssen ihr Datenfundament optimieren, um im Wettbewerb mithalten zu können. Deshalb müssen Sie Silos eliminieren und Integrationsprobleme lösen – nur so erhalten Sie eine ganzheitliche Kundensicht über alle Kanäle. Bieten Sie außerdem auch Gewinnspiele und Opt-In-Möglichkeiten an, um Ihre Kundenbasis zu erweitern.  

Verwertbare Konsumentendaten sind auch die Basis für relevante KI-basierte Produktempfehlungen (siehe 2.) Die Ansprache von Kunden gemäß ihren persönlichen Präferenzen verhalf dem Selligent Kunden KPN zu Traumergebnissen in einer automatisierten Kampagne zum Jahresende: Intelligente Personalisierung aller Nachrichten brachte u.a. eine Steigerung der CTOR (Click-To-Open-Rate) um 161 Prozent.

6. Nehmen Sie die Big Picture-Perspektive ein

Es mag noch viel zu früh erscheinen, doch manche Händler geben am Prime Day sogar schon einen Vorgeschmack auf ihre Angebote zur Weihnachtssaison an. Der Grund: 44 Prozent der Konsumenten, die am Amazon Prime Day eingekauft hatten, äußerten, dies könnte sich auch auf ihre Shoppingpläne zu Weihnachten auswirken. Denken Sie dementsprechend groß und spannen Sie den visionären Bogen in die Zukunft - vom Prime Day über den Schulbeginn und Black Friday bis zur Weihnachtssaison. Um Sie sicher durch die Stromschnellen von Amazon zu geleiten, auch nach den Prime Day-Angeboten, haben wir ein kostenloses Whitepaper erstellt: So erreichen Sie den indirekten Kunden. Und das Beste: Für den Download müssen Sie kein Prime-Mitglied sein!

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