Die beliebten OMR Digital Masterclasses fanden vom 17. bis 21. Mai 20210 zum dritten Mal statt. Wie gewohnt teilten internationale Speaker der Digital-Szene eine feine Mischung aus Experten-Wissen, Learnings und Inspiration. Selligent war mit Sebastian Mengewein’s Masterclass „Marketing Automation auf den Punkt Gebracht – in 3 Schritten zur personalisierten Customer Journey“ mit dabei.

 

Falls Sie eine kleine Erinnerungshilfe möchten – untenstehend können Sie die Präsentation herunterladen, und danach folgt eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte.

Zusammenfassung: Marketing Automation auf den Punkt gebracht - in 3 Schritten zur personalisierten Customer Journey

Im heutigen „always on“ Zeitalter haben sich die Spielregeln für Marketer innerhalb weniger Jahre grundlegend verändert. Konsumenten sind rund um die Uhr online, nutzen unterschiedlichste Geräte und haben die Wahl zwischen unzähligen Anbietern - für die es wiederum immer schwieriger wird, sich über Produkte oder Preise voneinander zu unterscheiden.

Die Corona-Pandemie hat diesen Effekt noch weiter verstärkt. Marketer sind darauf angewiesen, neue Trends und Technologien zu erkennen und zu nutzen, um ihr Geschäft schneller und effizienter abzuwickeln. Und auch wenn viele Trends und Hypes oft groß angekündigt werden, nur um dann wieder sang- und klanglos zu verpuffen, so ist doch eines klar: in Sachen Marketing führt heute kein Weg mehr an Marketing Automation vorbei.

Marketing Automation braucht eine Plattform

Der reinen Definition nach ist Marketing Automation „der Einsatz von Software zur Automatisierung sich wiederholender Aufgaben und zur Verbindung von verschiedenen Kanälen im Zusammenhang mit dem Marketing“. Diese Automatisierung des Marketings ist nur mit einer Marketing Automation Plattform möglich. Doch wie findet man die richtige Lösung? Dabei spielen drei Bausteine eine wesentliche Rolle.

Daten - wozu brauchen wir sie?

Das Fundament einer personalisierten Customer Experience besteht aus Kundendaten. Diese sind in jedem Unternehmen vorhanden. Allerdings hemmt die Datenflut oft die Kundenkommunikation, anstatt diese zu beflügeln. Das Problem ist, dass man nicht alle Daten speichern kann. Bei 2,5 Trillionen Bytes am Tag wird das ziemlich kompliziert.

Um herauszufinden, auf welche Daten es wirklich ankommt, sind folgende Fragen wichtig zu klären:

  • Welche Daten sind für mein Unternehmen relevant?
  • Welche Daten können mir helfen, meine Kunden zufriedenzustellen oder sie besser zu verstehen?
  • Welche Daten sind sowohl technisch als auch gesetzlich nutzbar?

Die größten Herausforderungen, Daten wirklich effektiv zu nutzen, sind gängige Datensilos und fehlende Technologie.

Personalisierung – oft gehört, aber wie genau?

Bei der Personalisierung geht es um die Ausrichtung von Marketingbotschaften auf eine einzelne Person oder auf einzelne Segmente. Dabei kann man mehrere Dimensionen betrachten.

Die erste Dimension ist der Content. Dieser kann auf das Verhalten des Kunden maßgeschneidert sein und treibt so die Relevanz und Conversion.

Eine weitere Dimension ist der Moment der Ausspielung. Mit dem richtigen Timing ihrer Nachricht beeinflussen Sie das Erlebnis ihrer Kunden deutlich und das wirkt sich wiederum auf die Conversion auf.

Die letzte Dimension ist der Kanal der Nachricht. Je mehr Kanäle Sie anbieten und auf den Kunden zuschneiden, desto höher ist der Lifetime-Value dieses Kunden. Omnichannel ist hier das Gebot der Stunde.

KI im Marketing = Machine Learning

Der einzige Weg, die Massen an Daten für 1:1 Personalisierung nutzbar zu machen, ist die automatisierte Verarbeitung mit künstlicher Intelligenz (KI). So ist es beispielsweise möglich, Zielgruppen anhand von Verhaltens- oder Standortdaten zu segmentieren und detaillierte Kundenprofile zu erstellen, anhand derer dann individueller Content ausgespielt werden kann.

Aber oft ist der umgekehrte Weg weitaus interessanter. Viele Marketer haben bestimmte Inhalte und Produkte, die sie zielgerichtet kommunizieren möchten. Auch hier kann Machine Learning helfen, indem es automatisiert die besten Zielgruppen für bestimmte Inhalte berechnet und adressiert. Laden Sie sich jetzt unsere Hunkemöller Erfolgsgeschichte herunter, um mehr darüber zu lesen!

Natürlich ist nicht alles Gold was glänzt. Auch wenn KI im Marketing längst etabliert ist, hat diese Methodik auch Grenzen. Der Faktor Mensch ist trotz allen Fortschritts unabdinglich. Künstliche Intelligenz basiert auf Statistik und kann daher Korrelationen ermitteln. Aber nur der Mensch kann diese Korrelationen in einen Gesamtkontext bringen und schafft somit die Relevanz in der Kundenkommunikation.

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