Vier Aufgaben beim Frühjahrsputz für Marketer

 
 

Im Zeitalter des automatisierten Marketings ist die richtige Technologie entscheidend. Bei der Wahl für die richtige Lösung zählt aber die Qualität, und nicht die Quantität. Da kommt der Frühling gerade recht: Zeit, die eigene Marketing-Technologie „aufzuräumen“ und sich von Unbrauchbarem zu trennen. Dafür haben wir für Sie vier praktische Tipps zusammengestellt:

1. Entsorgen Sie ineffiziente Lösungen

Welche Apps und Plattformen benutzen Sie und Ihr Team am häufigsten? Welche Lösungen tragen zu Ihrem Marketing-ROI bei? Eine Änderung der Arbeitsweise bedeutet nicht, dass man das vorhandene Konzept gänzlich über den Haufen werfen muss. Dennoch: Kleine Optimierungen im Hinblick auf die Kombination von Tools und Funktionen können Prozesse womöglich entscheidend auffrischen und einen Eindruck davon vermitteln, welche Tools sich langfristig lohnen und auf welche man verzichten kann.

Angesichts begrenzter Marketingbudgets für Tech Stacks ist es sinnvoll, Exit-Pläne für Lösungen zu finden, die sich in der Praxis nicht bewähren oder deren Integration sich als schwierig erweist. Manchmal ist es auch in Ordnung, mehrere Apps für den gleichen Zweck zu nutzen – zum Beispiel für Programmatic Advertising.

2. Entstauben Sie Ihre E-Mail-Listen

Könnte Ihr E-Mail-Marketing besser laufen? Falls ja, ist jetzt der ideale Zeitpunkt, um E-Mail-Listen und -Strategien auf den Prüfstand zu setzen.

Auf den ersten Blick mag das „Entstauben“ von Listen wie eine Menge Arbeit erscheinen und manchen Marketer daher abschrecken – aber sie ist entscheidend und jemand muss sie tun. Vor dem Hintergrund der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind Marketer nicht nur dazu verpflichtet, von jedem Kunden eine ausdrückliche Einwilligung einzuholen, sondern auch dazu, diese für den Fall DSGVO-bezogener Anfragen zu speichern (Erfahren Sie hier, wie Sie E-Mail-Listen nach den Auswirkungen der DGSVO wiederbeleben können).

Denken Sie daran: Es gibt keine Abkürzungen, um E-Mail-Kundenlisten auf Hochglanz zu polieren. Von Anbietern, die vorgefertigte Listen zum Schleuderpreis verkaufen, sollte man die Finger lassen (Lesen Sie hier mehr darüber, wie Sie verschlafene E-Mail-Abonnenten wieder aufwecken können).

3. Organisieren Sie Ihre Daten

Vermeiden Sie Silos und Integrationssackgassen. Es ist an der Zeit für einen schlanken und sauberen Tech Stack. Personalisiertes Marketing ist das Gebot der Stunde und dafür müssen Kundendaten beweglich sein. Was können Sie tun, um Ihre Datenströme zu vereinfachen? Derzeit nennen über 50 Prozent der Marketer weltweit die Integration verschiedener Systeme als Haupthindernis für die effiziente Nutzung ihrer Marketing-Technologie.

4. Planen Sie für die Zukunft

Tech Stacks werden immer schlanker. 63 Prozent der Marketing-Teams geben an, nur zwischen sechs und 20 Technologielösungen regelmäßig zu nutzen. Darin zeigt sich der aktuelle Trend, auf ein relativ kleines Set aus leistungsfähigen Tools zu setzen, die sich gegenseitig ergänzen.

Bevor Sie sich allerdings auf ein solches Unterfangen einlassen, sollten Sie auch die Risiken im Hinterkopf behalten, die mit der Einführung neuer Technologien verbunden sind. Sie erhöhen die Komplexität von Betriebsabläufen und können zu Integrationsproblemen und Sicherheitslücken führen.

Der Zeit voraus zu sein ist nicht immer ganz einfach. Regelmäßige Meetings mit der IT können sich hier als sehr gewinnbringend erweisen. Man sollte die Gelegenheit nutzen, um Vertrauen aufzubauen und an gemeinsamen Lösungen zu arbeiten. Im Dialog mit der IT-Abteilung können zukünftige Technologieanforderungen unter Berücksichtigung des Budgets thematisiert werden.

Nehmen Sie sich in diesem Frühjahr Zeit, um Ihre Marketing-Technologie zu bewerten, Ihre E-Mail-Listen zu bereinigen und Ihre Daten besser zu organisieren. Und wählen Sie eine Plattform, die für Sie geeignet ist. In vielen Fällen erweist sich eine Omnichannel-Marketing-Cloud als zukunftssichere Investition. Sie bildet nicht nur die Grundlage für effektive E-Mail-Marketing-Kampagnen, sondern schafft auch langfristige Kundenbeziehungen, die auf gegenseitigem Vertrauen beruhen.

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