Tipps aus dem Bereich Content Marketing: So werden Ihre E-Mails in sozialen Medien geteilt

 
 

Wenn Sie soziale Medien und E-Mail-Marketing vereinen möchten, ist einer der ersten Schritte das Einbinden so genannter „Social-Sharing“-Funktionen in Ihre E-Mails, beispielsweise mit AddThis. Das ist ein leichter Einstieg in eine integrierte, interaktive Marketingstrategie, doch Social-Sharing-Tools werden nicht immer richtig eingesetzt. Daher ist es vielleicht am besten, wenn Sie sich folgende inhalts- und kundenorientierten Tipps zur Verbreitung von E-Mails über soziale Netzwerke und Services zu Herzen nehmen, bevor Sie tiefer in die Kombination von E-Mail und sozialen Medien einsteigen.
Vielleicht ist Verbreitung hier gar nicht das passende Wort, denn natürlich hängt es von Ihren Empfängern ab, ob Ihre E-Mails verbreitet und geteilt werden. Können Sie das wirklich steuern? Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und auf bewährte Vorgehensweisen, dann werden Sie auf jeden Fall die besseren Ergebnisse erzielen. Nach Durchführung der nötigen Tests und Analysen werden Sie außerdem mehr Kontrolle über diesen Prozess haben als sie je für möglich gehalten haben.
Die Verwendung von Anwendungen für „Social Sharing“ (SWYN – „Share-With-Your-Network“) im E-Mail-Marketing steigt deutlich an. Einige Unternehmen zögern noch, weil sie Bedenken haben, dass der Traffic auf Ihren Seiten oder Blogs beeinträchtigt werden könnte. Diese Angst ist unberechtigt und ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass Klicks und kurzfristigen Resultaten zu viel Beachtung geschenkt wird. Denn geteilte Inhalte führen auch zu relevantem Traffic mit langfristiger Wirkung. Außerdem sind die Auswirkungen auf Suchmaschinenoptimierung und Branding von großer Bedeutung. 


Nun ist es Zeit für drei Tipps zum „Social Sharing“ in E-Mails:
1. Denken Sie nicht als erstes an die Inhalte.
Dieser Tipp wird Sie vielleicht überraschen. Sind es nicht gerade die Inhalte, die im Endeffekt „teilungswürdig“ sein müssen? Selbstverständlich, aber das ist nicht der erste Schritt. Das Wichtigste ist, zuerst Ihre Zielgruppen zu erkennen und herauszufinden, welche sozialen Netzwerke sie nutzen, was sie zum Teilen von Inhalten bewegt und welche Inhalte sie bevorzugen. Dies können Sie durch Umfragen, Social Media Monitoring, Web-Analyse sowie einen kanalübergreifenden und integrierten geschlossenen Daten-, Inhalts- und Interaktionskreis herausfinden. Außerdem können Sie beobachten, welche Inhalte Ihre Abonnenten über herkömmliche FTAF-Anwendungen („Forward-To-A-Friend“) weiterleiten. Geteilt ist geteilt. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass Kontext und Gegebenheiten des Sharing per E-Mail sich von denen des Sharing über soziale Medien unterscheiden.
2. Erarbeiten Sie eine Content-Strategie und konzentrieren Sie sich auf die Möglichkeit des Teilens und auf soziale Verhaltensweisen
Das erste, was Inhalte im E-Mail-Marketing leisten müssen ist, zur Handlung aufzufordern. Das kann das Herunterladen eines Rabattgutscheins sein, die Registrierung für ein Ereignis und vieles mehr. Dass soziale Medien und E-Mails kombiniert werden, bedeutet nicht, dass Sie plötzliche alle Konversionsregeln und -ziele außer Acht lassen sollen. Es ist aber von Bedeutung, dass Sie, abhängig von Ihrer E-Mail-Liste und der Art der versendeten E-Mails, eine kluge Content-Strategie erarbeiten. Sie könnten z. B. Links zu Ihren Blogbeiträgen oder Peer Reviews in Ihren Newsletter mit aufnehmen. Entscheidend ist die Sicherstellung, dass Ihre Inhalte so aufgebaut sind, dass sie es wert sind, geteilt zu werden, UND gleichzeitig zum Handeln ermuntern. Die Menschen müssen lesen UND teilen wollen. Ein gutes Beispiel sind Preisreduzierungen, die bei jedem gut ankommen und die bereitwillig geteilt werden, wenn dies durch das soziale Umfeld wertgeschätzt wird. Ziehen Sie Ihren Nutzen aus diesem Wunsch der Menschen, etwas Teilen zu wollen.
3. Denken Sie über alternative Inhalte nach
Sind Texte oder Werbeaktionen wirklich lohnenswert, werden die Menschen sie gerne über soziale Netzwerke weiterleiten. Doch betrachten Sie es auch aus einem anderen Blickwinkel. Welche Inhalte kommen in sozialen Medien immer gut an? Infografiken, wertvolle Slideshare-Präsentationen, Onlinevideos, suchen Sie sich etwas aus. Beim Entwerfen neuer E-Mail-Newsletter sollten Sie immer überprüfen, welche teilbaren Inhalte Sie einfügen können. Wie oben erwähnt, kann das beispielsweise ein Blogbeitrag sein, aber es gibt noch viele weitere Möglichkeiten. Eine Infografik ist leicht einzubinden, ein Slideshare oder ein Internetvideo dagegen erfordern etwas mehr Aufwand. Sie können z. B. einen Screenshot Ihres Online-Videos und den „Wiedergabe“-Button einfügen. Wenn man darauf klickt, wird man direkt zum Video weitergeleitet. Natürlich werden hier nicht E-Mail-Inhalte im engeren Sinne geteilt. Doch eingefügte Grafiken und Blogbeiträge, die es sich zu teilen lohnt, sehr wohl.


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