Nutzung und Verhalten bei mobilen Kanälen: eine persönliche und mehrkanalige Angelegenheit

 
 

Im letzten Monat präsentierte Yahoo! einen Überblick über einige seiner White Papers aus dem Jahr 2011. Sie behandeln verschiedene Themen und richten sich hauptsächlich an Online-Werbemacher mit Fokus auf die USA. Einige enthalten jedoch auch interessante Erkenntnisse über ein paar der am schnellsten fortschreitenden digitalen Entwicklungen. Eine davon ist natürlich die der mobilen Kanäle.

Im White Paper "Mobile Internet - Delivering on the Promise of Mobile Advertising" bringt Yahoo! ein wenig Licht ins Dunkel des Nutzerverhaltens bei mobilen Kanälen, wobei Informationen aus verschiedenen Quellen zusammengetragen wurden. 

"Man hat das Gefühl, mobile Telefone wären überall, und das ist auch so", schreibt Yahoo! in der Einleitung. Und es ist tatsächlich so. In den USA besitzen über 80% der Bevölkerung mindestens ein mobiles Telefon und wir wissen, dass diese Zahl in manch anderen Ländern sogar noch viel höher ist.

Darüber hinaus boomt der Verkauf von Smartphones und Tablets, wobei die Tablets zu den meistgekauften Produkten der Shopping-Saison 2011 gehörten.

Yahoo! erinnert uns daran, dass "die Nutzer mobiler Telefone eine persönliche Beziehung zu ihrem Gerät aufbauen und es als nahtlose Erweiterung ihrer Person und Psyche empfinden, was in der Welt der Unterhaltungselektronik eher ungewöhnlich ist".

Mobile Kanäle und der Einkaufsprozess/Marketing Funnel

Es ist entscheidend, dass die Marketer diese in hohem Maße persönliche Natur der mobilen Kanäle verstehen, genauso wie es wichtig ist, mobile Geräte als die mehrkanalige Kommunikationsdrehscheibe des sozialen und vernetzten Kunden zu betrachten.

Mobile Geräte sind überall und sie sind auch Teil des Einkaufsprozesses der Kunden. Yahoo! betont, dass die mobilen Kanäle die Kunden durch den Marketing Funnel leiten, angefangen bei der "Wahrnehmung bis zum Einkauf, über wiederholte Käufe bis hin zur Markenfürsprache".

Tatsache ist, dass Marketer, welche die Rolle der mobilen Kanäle unterschätzen, wichtige Chancen verstreichen lassen.

Wenn man einen Blick auf das Nutzerverhalten der Kunden bei mobilen Geräten wirft, sieht man, dass am meisten Zeit auf E-Mails verwendet wird, gefolgt von Besuchen bei Portalen, sozialen Netzwerken und Blogs sowie von der Internetsuche.

Der Kunde macht mobil: die Konsequenzen

Mobile Geräte, insbesondere Tablets, lenken die Aufmerksamkeit von anderen Geräten ab und verstärken eindeutig die Wirkung von Kampagnen, wobei sie gleichzeitig auch eine Möglichkeit für Marketer sind, mit Kunden und Verbrauchern zu interagieren.

Bitte beachten Sie, dass die Relevanz von höchster Bedeutung für die Effizienz bei der Nutzung mobiler Kanäle ist, vorausgesetzt die persönliche Natur der mobilen Geräte wird einbezogen. Es wäre auch falsch, sie als separaten Kanal zu betrachten. Mobile Geräte sind per se mehrkanalig und Teil eines Gesamterlebnisses und damit einer kanalübergreifenden Marketingstrategie.

Die Daten von Yahoo! zeigen, dass das mobile Internet hauptsächlich tagsüber genutzt wird. Doch abgesehen von diesen Erkenntnissen steht eines fest: Den Kunden die Möglichkeit zur Interaktion über mobile Geräte anzubieten ist heute ein Muss.

Die Konsequenzen für Ihre eigentliche (digitale) Marketingstrategie sind offensichtlich: Bieten Sie Relevanz, unter anderem durch ein tiefgreifendes Verständnis für Ihre Kunden und durch Personalisierung. Integrieren Sie die mobilen Kanäle in Ihren Marketing-Mix und passen Sie Ihre bereits vorhandenen Interaktionsstrategien an das mobile Nutzungsverhalten an, und nutzen Sie so die Macht des kanalübergreifenden Marketings im mobilen Kontext.



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