Der Einzelhandel auf allen Kanälen ist groß im Kommen: Eine Definition und 5 Tipps

 
 

Die Kunden binden digitale Technologien und Geräte zunehmend in sämtliche Phasen ihres Einkaufserlebnisses ein. Digitale Medien werden mit dem Offline-Kaufverhalten verbunden, und die Händler sind gut beraten, wenn sie einen Blick auf den Vertrieb über alle Kanäle werfen.

Darren Hitchcock definiert den Vertrieb über alle Kanäle in seinem neuesten Blogbeitrag auf Econsultancy als "ein integriertes Vertriebserlebnis, dass die Vorteile des Ladengeschäfts mit der Informationsvielfalt des Online-Shopping verbindet". Es geht unter anderem darum, Brücken zwischen dem Online- und Offline-Vertrieb zu bauen.

Der Vertrieb über alle Kanäle ist für viele Händler zwar noch ziemliches Neuland, er gewinnt jedoch zunehmend an Aufmerksamkeit, da er den Händlern trotz des sich weiterhin ständig verändernden Kundenverhaltens eine Einzelansicht des Kunden sowie eine Integration von Kunden- und Shopping-Daten mit Verhaltensprofilierung, Vorlieben etc. ermöglicht. Es kann nicht schaden, in Erfahrung zu bringen, welche Möglichkeiten sich dadurch bieten und einige Tests durchzuführen, solange es relevant ist. Das alles hängt jedoch von der individuellen Situation des jeweiligen Händlers ab: von seinem Markt, seinen Produkten, dem Profil und Verhalten seiner Kunden etc. Natürlich ist es am Anfang wichtig zu wissen, was Ihr Multi-Channel-Kunde möchte.

Es gibt viele Taktiken und Möglichkeiten, ein besser integriertes Einkaufserlebnis zu bieten. Einige haben sich bereits bewährt, andere dagegen sind noch ziemlich neu. Darren Hitchcock beschreibt in seinem Blogbeitrag bei Econsultancy fünf Wege zur Einbindung des Vertriebs über alle Kanäle.

5 Gedanken und Trends zum Vertrieb über alle Kanäle

1) Nutzen Sie die sozialen Medien

Die Kommunikation unter den Kunden ist eine der wirkungsvollsten Möglichkeiten, etwas zu verkaufen. Marken, die soziale Medien und Communitys nutzen, wagen einen Schritt über die traditionellen Marketingmodelle hinaus und ermöglichen es ihren Kunden, die Marke durch ihre Diskussionen und Empfehlungen mit zu gestalten. Die sozialen Medien sind definitiv ein Teil Vertriebserlebnisses über alle Kanäle, wie Experimente in Ladengeschäften gezeigt haben (z.B. durch das Anbringen kleiner Bildschirme neben den Produkten, die anzeigen, wie oft der "Gefällt mir"-Button für dieses Produkt bereits angeklickt wurde).

2) Integrieren Sie Kundenrezensionen

Genau wie die sozialen Medien sind auch die Kundenrezensionen wirkungsvolle Werbehilfsmittel. Die Kunden neigen dazu, den Erfahrungen anderer Kunden mehr zu vertrauen als der Werbung einer Marke. Die Unternehmen haben begonnen, sich den zunehmenden Trend hin zum mobilen Shopping zu Nutze zu machen, um den Kunden die Rezensionen und Produktübersichten auch in den Ladengeschäften zur Verfügung zu stellen. Auf diese Informationen können die Kunden zugreifen, während sie einkaufen, und sie in ihre Kaufentscheidung einbeziehen. Es den Kunden zu ermöglichen, während des Einkaufs Rezensionen zu lesen und detaillierte Produktinfos abzurufen, kann ein umfassendes Kauferlebnis schaffen und den Umsatz steigern.

3) Nutzen Sie digitale Mittel, um das Einkaufserlebnis im Laden zu personalisieren

Die Kunden genießen ein personalisiertes Kauferlebnis. Wenn ein Kunde in seinem Lieblingsladen von einem Mitarbeiter empfangen wird, dem er vertraut, wenn sich jemand an seine Vorlieben beim Einkauf erinnert und ihm genau das zeigt, was er tatsächlich will, statt einfach nur ein allgemeines Verkaufsprogramm abzuspulen, wird dieser Kunde mit höherer Wahrscheinlichkeit etwas kaufen. Einige Läden versorgen ihre Mitarbeiter mit Apps, die ihnen dabei helfen, dieses Ziel bei jedem einzelnen Kunden zu erreichen. Andere Apps liefern den Kunden während des Einkaufs Informationen zu Verkaufsaktionen und Events in Geschäften. Das ist eine der Anwendungen, die von der Einzelhandelsbranche am häufigsten getestet wird.

4) Technologischer Fortschritt im Ladengeschäft

Da mit Technik immer mehr zu erreichen ist, werden Unternehmen bald in der Lage sein, detailliertere und besser personalisierte Einkaufsempfehlungen zu geben. Durch Installationen im Laden, die es dem Kunden ermöglichen, mit den angebotenen Produkten zu interagieren, können wichtige Informationen, z.B. über die Kleidergröße und das bisherige Kaufverhalten, gesammelt werden, was es den Einzelhändlern ermöglicht, dem einzelnen Kunden umfangreiche Produktübersichten zu bieten.

5) Soziale und lokale Elemente verbinden

Standortbasierte soziale Medien wie Foursquare und Facebook Places ermöglichen es den Unternehmen, soziale Kanäle für lokale Werbung zu nutzen. Diese Dienste verbinden die mobilen Nutzer über "Check-ins" mit ihren Freunden; sie zeigen ihnen, wer welches Geschäft betreten hat und wie er das entsprechende Erlebnis kommentiert. Unternehmen, die dieses Angebot für sich nutzen wollen, können Coupons, Hinweise auf Verkaufsaktionen, Benachrichtigungen über wichtige Events und vieles mehr bieten, und liefern den Kunden somit Werbung und Informationen, während diese ihrer täglichen Routine nachgehen.

Die Entwicklung hin zu einem integrierten physischen, digitalen, mobilen und sozialen Einkaufserlebnis hat gerade erst begonnen. Einzelhändler machen sich verstärkt auf den Weg zum kanalübergreifenden Kundenerlebnis. Es ist interessant zu sehen, was dabei passiert und was funktioniert. Letztendlich liefert ein geschlossener Marketingkreislauf mit einer Einzelansicht des Kunden, der alle Marketing- und Shopping-Kanäle einschließt, genau die Erkenntnisse und Daten, die Sie brauchen, um zu experimentieren.

Noch einmal: Es geht um die Integration rund um den Kunden.

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